Es gibt Phasen in unserem Leben, in denen wir das Gefühl haben, als hätten wir einen inneren Ort, an dem uns die Energie wie abgesaugt wird. Da so viel Lebensfreude „vermeintlich verloren geht“ bleibt nur mehr ein gefühlter Bruchteil an Energie für unseren Alltag. Die Stimmung und Motivation mag so gar nicht in uns aufkommen und wenn wir uns – trotz schlechtem Gewissen – mit etwas wie z.B. Serien schauen oder mit unserem Handy abzulenken versuchen, mag sich die Erholung auch nicht so richtig einstellen. Die Todo-Liste wird dadurch auch nicht kürzer und erzeugt in unserem Inneren noch mehr Druck. Es fühlt sich vielleicht wie eine Spirale an.
Im Strudel der Erschöpfung: Wenn nichts mehr Erleichterung bringt
Der Versuch, der uns eigentlich aus unserem „Tief“ bringen soll, fühlt sich wie ein Bohrer an, der noch weiter nach unten führt. Wenn uns dann etwas nicht so gelingt, wie wir es eigentlich von uns gewohnt sind oder wir keinen klaren Gedanken fassen können, fällt uns die Entscheidung schwer, ob ich jetzt mit Wut regieren soll oder man am liebsten losheulen möchte. Wer nach so einem Tag, wie gerädert ins Bett fällt und dann feststellt, dass die Nacht wenig erholsam verlaufen ist, würde vielleicht am liebsten im Bett bleiben und die Decke über den Kopf ziehen. Ein Hamsterrad der Müdigkeit und Antriebslosigkeit.
Wie psychosoziale Beratung unterstützen kann
Psychosoziale Beratung ermöglicht im geschützten Rahmen zu reflektieren, Gedanken und Gefühle zu ordnen. Oft ist ein Blick auf unsere inneren Antreiber und inneren Überzeugungen ein Weg zu verstehen, warum wir so denken, handeln und fühlen wie wir es eben tun. Ob dieser Weg noch dienlich ist für uns und wie wir uns verändern können und wollen um diese Müdigkeit und Antriebslosigkeit hinter uns zu lassen.
Fazit
Es gibt eine Vielzahl an Anzeichen für Erschöpfung und noch mehr Strategien ihr zu begegnen. Was für einen Menschen perfekt passt und bei diesen in relativ kurzer Zeit zu einer Entlastung führt, kann für jemand anderen die Situation zusätzlich verschärfen.
